*räusper*'
Schon etwas länger her nun aber etwas vom Anfang:
Der Flug: gut und französisch und immernoch positiv beeindruckt, dass Air France eine Kooperation mit Südzucker hat. :) IDie Landung: normal und ohne Applaus- gott sei dank gibts diese schändlich
peinliche Angewohntheit nicht bei
Langstreckenflügen..evt auch seitdem die
Stewardessen-sicherheits-hinweis-show auf den Bildschirm verlegt und der FLug somit unpersönlicher gemacht wurde. hehe..! Ok, in HK angekommen, gab es ein paar unangenehme Überraschungen, aber
was wäre das Leben ohen diesselbigen. Um es kurz zu machen: Visum nicht da, Studiumseinschreibung ohne erwähntes Visum nicht möglich, Portmonai weg, Kakerlakenherrschaft drinnen vs
Katzenherrschaft draussen und das alles im Dialog mit "Dreck aus Wochenlang-nicht-geputzt-und-schmutziges-Geschirr-in-der-Spüle-vergessen". Ok..die ersten Minuten waren also nicht sehr wohnlich,
aber ich habe es mir wohnlich gemacht und bis jetzt ist alles wieder in bester Ordnung und was der Typhoon letzte Woche durcheinander gebracht hat, steht auch wieder, inklusive Sonnenplatz im
Kinderplanschbecken (2x2m..jaaaaaaaaaaaa!!!)
Nach Kennenlernen des kompletten HK Post Office Telefonsystems mit Zahlendrückkombinationen, habe ich nach 3 langen Tagen auch mein Visum erhalten. Jawohl!!! Aber HK wäre nicht HK, wenn es ab dem
Zeitpunkt des Einklebens in dem Pass auch bereits gültig wäre..NEIN...das wäre ja total naiv gedacht! Ok: damit das Visum nach dem "Eindatschen" auf ner leerne Seite im Pass auch gültig ist, muss
es abgestempelt werden. Klingt logisch udn einfach...letzteres liegt im Auge des Betrachters. Denn nicht jeder x-beliebige darf es auch stempeln! Es muss schon so aussehen, als sei man gerade
erst nach HK eingereist, warum auch immer. Also, um das bereist in HK an sich theoretisch gültige Visum wirklich zu aktivieren, muss man das Land verlassen und wiederkommen, um von dem netten
Zollbeamten dann den Wisch im 'Pass anerkannt zu bekommen. Das Land verlassen kann vieles sein; aber da ich nicht gross Zeit für Urlaub hatte, muss man sich den kürzesten Weg zur nächsten Grenze
suchen, um diese nach 2maligen Kontrollen (die 1. ist die HK Grenze "Warum reisen Sie aus???" und die 2. ist dann die China-Seite "Warum wollen Sie rein???") auch zu überqueren und die
Grenzen nach langen Warteschlangen wieder genau spiegelverkehrt mit selbigen Fragen und Formulärchen zurück zu kreutzen.
Hat nur 4 Stunden gedauert und ich war offiziell Student.
Was macht man als Student?? Richtig: Los gehts: in die Uni, Einschreibungsprozess vervollständigen, die fehlenden Kurse wählen (mist...alle voll!) und und und..mittlerweile habe ich raus, wie ich
was belegen muss, um in 2 Jahren den Abschluss in den Händen zu halten. Aber da durch zu blicken war ein autodidaktischer Prozess, denn es gab zwar viele Einführungsveranstaltungen, aber die
waren alle mehr zum "Kennenlernen" der Exchange Studenten, die sich natürlich nicht mit meinen Fragen beschäftigen. Und da mich eh alle für einen Austauschstudenten halten, kommen bei jedem neuem
Büro die selben Fragen.
Langsame schwerbegreifliche Dame: "Sooo...you are exchange..??" Ich: "No..i am permanent student!" Dame: "you are permanent??" Ich: "Heija,heija (cantonesisch für YES)" Dame:
"oh..so you are going to make your degree here?" Ich: "Heijaheija" Dame: "And your qeustion was whatt again?" Ich wieder hole die bereist gestellte Frage. Dame: "Ohhhhh...dont know! Let me
check!" Let me check klingt vielversprechend, ist es aber nicht! sogar wenn man die selbe Dame nochmal einen Tag später fragt, stellt sie nochmal die gleichen Fragen von "you are exchange"..
haha...lustig. Manchmal glaube ich die haben ein Kurzzeitgedächnis eines Goldfisches und schwimmen immer wieder gegen ihre eigene Officewand. Aber gut, am Ende hat jetzt erstmal alles geklappt
und ich konnte alles erstmal so wählen wie cih wollte. Sogar den Kurs, in dem ich schon eingeschrieben war, der im fliessenden Chinesisch gehalten wird, durfte ich dann jetzt gegen Französisch
tauschen, nachdem ich klar gemacht habe, dass ich wohl sonst leider durchfallen wrede..Naja, wer weiss: evt ist der Test am Ende ja iein multiple choice, da hätte ich dann reelle Chancen nicht 0
Punkte zu bekommen! =) haha..da ich ja nicht weiss, ob man meine Witze manchmal versteht, hier ein lachendes bild, um die Leser zu animieren...
Soviel zum Anfang...bis jetzt habe ich soooviele Geschichten über das merkwürdige Verhalten von Kantonesen gesammelt..da reicht die zeit jetzt gerade nicht, aber ich werde alles abarbeiten.
Jetzt habe ich mich hier schon richtig eingelebt und ich bin mir sicher, dass vieles gearde Studiumsechnisch nächster Semster "leichter" wird. Auch, wenn ich evt nieee darüber hinwegkommen werde,
dass es hier 10000001 beschäftigungsmassnahmen von der Uni aus gibt und der Kantonese es anscheinend liebt beschäftigt zun sein. Auch wenn das 10 sinnlose paper und 3 Hausafgaben alle Wochen
bedeutet..ach ja: nicht zu vergessen 4 (!!!!!) Klausurenphasen im Jahr bei 7 Fächern pro Semester und wenn mal ein Feiertag ist - was oft vorkommt - dann werden die Kurse schön anständig am
Wochenende nachgeholt: damit sich für die vergesslichen Studenten auch ja kein cognitiver Unterschied einstellt auch zur selben Uhrzeit, nur eben am Wochenende..so ging es mir das letzt komplette
WE Samstag und Sonntag ab 9 Uhr morgens in der Uni..ja, ein OHHHHHH ist etwas angebracht.;)
Diese Woche wird erstmal Halloween gefeiert..ich werde Schneewittchen und hoffe, dass ich meinen Apfel den ganzen Abend behalten kann und er mir nicht gestohlen wird..hehe. Die besten HK
Grüsse
(PS: Das bild ist vom HK Nationalfeiertag, Feuerwek...uuhhh!)
ein Trainingslager für Frankreich und Familie kennen lernen.. :P den ganzen Tag Petanque spielen, in den Pool springen und Ricard trinken. Das war der erste Tag. „Wow“, dachte ich.
Test bestanden, alle mochten mich. Naja, so gemütlich ging es ja nicht weiter. Die Tage wurden dadurch gekennzeichnet, dass wir alle 2 Tage woanders übernachteten, weil die Käffer da so klein
sind, dass die Taxis erst gar nicht daran denken da nachts lang zu fahren und man selber sollte auch nicht so ewig rumgurken. Am ersten Tag mit Pool, Petanque und Pastis in Lyon lernte ich die
komplette Familie kennen und 2 Tage später folgten wir den Eltern in Richtung Geburtstort in „Le Puys“ im wundervollen malerischen kleinem KAFF namesn Cayres. Ne, jetzt mal im ernst: wer als dem
Ried flieht, weil er denkt, es sei zu klein, der war noch nie in Cayres. Malerisch total super..aber was für Käffer…sorry, ich kann es nur wiederholen, wie WIIIIINZIG das alles da ist. In meiner
Email zu meiner Familie habe ich es so beschrieben: so wie wenn die Hessenaue 60 km in den Bergen weit ab von der nächsten Stadt liegen würde; nur dass die nächste Stadt auch wieder eine
Hessenaue ist und die einzig größere Stadt in der Mitte mal irgendwann wie eine große schöne Hessenause ist nur mit Bars und Kino..so ungefähr ;) Aber dafür können wir uns im Ried bei weitem
nicht mit der Schö
nheit der wirklich alten alten Häuser in den Bergen messen –
wundervoll! Aber ein ganz anderes Leben. Das klingt jetzt voll vorurteilshaft, aber andererseits erleichtern Vorurteile meistens das Denken, deshalb sag ichs einfach: dafür ist alles mehr
abgelegen / unrreichbarer und die Häuser sind von innen meist nicht so hygienisch keimfrei wie ich es von uns kenne..haha, ja klingt fies. Aber denke die legen in vielen Sachen nicht so
super viel Wert auf keimfreie Zonen oder HACCP in der Küche: wie sonst könnte man sich den Käse in der Region erklären, der bekannt dafür ist, dass lebende Bakterien drauf rum kriechen und dieser
Käse dadurch seinen „unverwechselbaren“ Geschmack bekommt. Und ja, man sieht die Dinger echt. Habs mir angeschaut. Ist aber ok zum Essen. Kein kompletter Stinki Käse, das mag ich ja nicht!Aber
eins ist sicher: gutes Essen gibts..und was für! Haben den ganzen Tag gegessen: zu jeder Mahlzeit herrlich tolles mir nicht aus HK bekanntes Baguette, frische Zutaten (viel aus dem Eigenanbau),
vieeel Fleisch (aha..daher hat mein Freund das also) und sehr kalorienreich. wohahooha!
wobei man
seinen Kaffee immer mit einem Schuss Schnaps trinken würde, außer man ist der Fahrer. Ach ja, und nach dem Essen nochmal ne Runde Alkohol und zum Essen Wein. Habe das Gefühl in einigen Regionen
Frankreich wird die Wasserbilanz im menschlichen Körper zu Gunsten des Alkohol Gehalts einiger Mitbürger neu gerechnet. Aber das ist jetzt mal Nebensache. Ich und mein Freund und seine Familie
haben uns alle anständig verhalten und sogar ein Urlaub im Süden war noch im Programm enthalten. Im Grossen und Ganzen kann man evt die Familien- und Tischgewohnheiten mit denen italienischer
Familien vergleichen. Bis auf den gravierenden Unterschied, dass der Franzose an sich – gerade in der Masse – viel gelassener ist als der Italiener. Zumindest ist das mein Eindruck. Die
Gelassenheit hatten wir ja schon mal bei den Hygieneregeln. Und es tut mir jetzt echt leid, das so darzustellen aber wie sonst kann man es sich erklären, dass auf der Toilette im separaten Raum
NIEEEE ein Waschbecken ist??????????????? Und trotzdem fassen sich alle ständig mehr
an als es uns reservierten Deutschen Recht ist. Auch NACH der Toilette!!! Haha..ok, ich höre auf zu lästern! Aber das mit dem Berühren ist echt ein grundlegender Unterschied: alle kleben sofort
und ohen Hemmungen an einem und ich denke als weiblicher Single hat man ständig Männer an sich. Nur wie lange ist dann die Frage ;) Gott sei Dank war das bei mir nicht der Fall und ich musste mir
nie die Frage stellen „Wie meint der oder die denn jetzt die Berührung??“. Hehe..ja, wir Deutschen sind das nicht immer gewöhnt. Und ich möchte keineswegs mit meinem Artikel irgendeine Bewertung
rüber bringen oder die weibliche Auswanderungsrate zu den Franzosen hoch treiben! Es war ein schöner Aufenthalt und es war toll all das zu sehen, alle kennen zu lernen und den Akzent öfter
zu hören und immer noch der Meinung zu sein, mir den besten Akzent gefischt zu haben ;) So, auf nach Hong Kong..jetzt bin ich echt beriet für ne Stadt. Für eine Stadt, wo dich jeder nicht aus
Nettigkeit, sondern einfach aus Platzmangel angrabscht und jeder für sich und von sich selbst übel riecht ohne dafür Käse zu brauchen. Was davon jetzt besser ist? Gar nichts. Aber: in der einen
Stadt fühle ich mich zumindest jetzt wohl, es gibt meeeeeeeeeehr Möglichkeiten, nur leider nicht so oft Natur und es gibt eine Uni, die mich will. Auf gehst..drückt mir die Daumen. Ich meld mich!
ist meine heissgeliebte Ex LegalKollegin aus HK verschwunden und dann haben meine Schwetser und Julian nach 1 Woche Besuch auch die Zelte abreissen müssen! Also bestand die ganze Woche nur
daraus auf den nächsten Abschied zu warten und als meine Schwetser dann weg war, wurde mir kalr:"Scheisse...Tanja, du bist die nächste!" Das hat mir Ansgt gemacht! Echt wahr! Ich bin auch
nicht in Feierstimmug gewesen! Ich habe in HK genug Feiern gesehen und erlebt..da muss ich nicht in der letzten Woche nicht versuchen etwas aufzuholen! Ich wollte eher die Zeit geniessen und
nicht ausblenden! ;) Dass meine Schwtesre und Julian da waren hat mir sehr viel bedeutet...nur war es hart nachdem sie dann weg waren..da wird einem klar, wie lange man sie jetzt wieder nicht
sehen wird und bereut die Zeit nicht noch besser und enger verbracht zu haben! Naja..so traurig ich zeitweise bin..ich versuche doch mich nicht komplett runter ziehen zu lassen! Beim
Abschiedsdinner hat man mich gefagt, was ich an HK am meisten vermissen werde. Meine Antwort: die Menschen! (nun gut..nicht die, die einem dauernd auf die Füsse treten!) Es ist schliesslich
so: egal wieviel Möglichkeiten Hk einem bietet, ich hatte doch auch verdammtes Glück die richtigen Menschen getroffen zhu haben, die meine Zeit unvergesslich gamcht haben! Ich werde zwar Hk als
Stadt vermissen, aber dennoch viel viel mehr das Leben mit den Menschen hier, die mir nahe sind! Am Ende iist es folgendermassen: ich bin so froh, dieses Gefühl des "ich werde es so vermissen"
haben zu können! Denn besser so als nicht zu wissen, dass es all diese wundervollen Menschen gibt, die meinen Weg gekreuzt haben! Und es gitb immer ein "Vorwärts"! Ausserdem weiss man erst,
wieviel es einem bedeutet, wenn man es vermisst, oder? Ich bin froh und dankbar für jede einzelne Erfahrung und für meinen Seelenverwandten, den ich gefunden habe. Es gibt immer ein Vorwärts..wie
bereits erwähnt!
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