Artikel teilen! Land der “stinke-Käse-essender” Alkoholiker mit Hang zum Berührungswahnsinn: …wäre wohl doch zu hart formuliert für Frankreich. = ...
…wäre wohl doch zu hart formuliert für Frankreich. =) Ok, fangen wir von vorne an:
Auf dem Weg nach Hong Kong bin ich in Frankreich stehen geblieben und habe mir angeschaut, wo mein Franzose denn
überhaupt her kommt nachdem ich ihm Deutschland schmackhaft gemacht habe. Anbei einen Dank an Freunde und Familie: ihr habt einen suuuuuuuuuuuuuuuuuper Eindruck hinterlassen!
Mein erster Eindruck: als ich damals dem HK Petanque Club beigetreten bin, war das anscheinend
ein Trainingslager für Frankreich und Familie kennen lernen.. :P den ganzen Tag Petanque spielen, in den Pool springen und Ricard trinken. Das war der erste Tag. „Wow“, dachte ich.
Test bestanden, alle mochten mich. Naja, so gemütlich ging es ja nicht weiter. Die Tage wurden dadurch gekennzeichnet, dass wir alle 2 Tage woanders übernachteten, weil die Käffer da so klein
sind, dass die Taxis erst gar nicht daran denken da nachts lang zu fahren und man selber sollte auch nicht so ewig rumgurken. Am ersten Tag mit Pool, Petanque und Pastis in Lyon lernte ich die
komplette Familie kennen und 2 Tage später folgten wir den Eltern in Richtung Geburtstort in „Le Puys“ im wundervollen malerischen kleinem KAFF namesn Cayres. Ne, jetzt mal im ernst: wer als dem
Ried flieht, weil er denkt, es sei zu klein, der war noch nie in Cayres. Malerisch total super..aber was für Käffer…sorry, ich kann es nur wiederholen, wie WIIIIINZIG das alles da ist. In meiner
Email zu meiner Familie habe ich es so beschrieben: so wie wenn die Hessenaue 60 km in den Bergen weit ab von der nächsten Stadt liegen würde; nur dass die nächste Stadt auch wieder eine
Hessenaue ist und die einzig größere Stadt in der Mitte mal irgendwann wie eine große schöne Hessenause ist nur mit Bars und Kino..so ungefähr ;) Aber dafür können wir uns im Ried bei weitem
nicht mit der Schö
nheit der wirklich alten alten Häuser in den Bergen messen –
wundervoll! Aber ein ganz anderes Leben. Das klingt jetzt voll vorurteilshaft, aber andererseits erleichtern Vorurteile meistens das Denken, deshalb sag ichs einfach: dafür ist alles mehr
abgelegen / unrreichbarer und die Häuser sind von innen meist nicht so hygienisch keimfrei wie ich es von uns kenne..haha, ja klingt fies. Aber denke die legen in vielen Sachen nicht so
super viel Wert auf keimfreie Zonen oder HACCP in der Küche: wie sonst könnte man sich den Käse in der Region erklären, der bekannt dafür ist, dass lebende Bakterien drauf rum kriechen und dieser
Käse dadurch seinen „unverwechselbaren“ Geschmack bekommt. Und ja, man sieht die Dinger echt. Habs mir angeschaut. Ist aber ok zum Essen. Kein kompletter Stinki Käse, das mag ich ja nicht!Aber
eins ist sicher: gutes Essen gibts..und was für! Haben den ganzen Tag gegessen: zu jeder Mahlzeit herrlich tolles mir nicht aus HK bekanntes Baguette, frische Zutaten (viel aus dem Eigenanbau),
vieeel Fleisch (aha..daher hat mein Freund das also) und sehr kalorienreich. wohahooha!
Zum Sightseeing gäbe es ganz vieles zu sagen, da landschaftlisch alles toll anzusehen ist, aber ich be
lasse es
jetzt mal bei den typischen Highlights: neben der Stadt mit seinen kleinen Bars und Restaurants, steht auch eine Statue auf dem Berg über Le Puys. Es ist eine grosse Maria mit dem Jesu Kind auf
dem Arm die zu der anderen kleineren männlischen Statua am enderen Ende der Stadt den Arm rüber reicht oder schaut..so genau weiss ich es nicht mehr. Die Statue ist aber aus gleicher Zeit
und vom selben Erschaffer wie die Unabhängigkeitsstatue, die die Franzosen den Amis geschenkt haben. Und ich finde die Ähnlichkeit sieht man irgendwie...es gab viel zu sehen, hier das Foto
der Statue..alles andere mit Reisetippps gibts auf Anrfage, sonst wird das hier zu lange.. ;)
Jetzt zu den Drinks oder zum Appero, den es in Frankreich ständig gibt, nicht nur vorm Essen. Ja, echt. Dauernd appero,
aber das muss nicht immer Alkohol bedeuten. Also, mehr ein Kaffeeklatsch,
wobei man
seinen Kaffee immer mit einem Schuss Schnaps trinken würde, außer man ist der Fahrer. Ach ja, und nach dem Essen nochmal ne Runde Alkohol und zum Essen Wein. Habe das Gefühl in einigen Regionen
Frankreich wird die Wasserbilanz im menschlichen Körper zu Gunsten des Alkohol Gehalts einiger Mitbürger neu gerechnet. Aber das ist jetzt mal Nebensache. Ich und mein Freund und seine Familie
haben uns alle anständig verhalten und sogar ein Urlaub im Süden war noch im Programm enthalten. Im Grossen und Ganzen kann man evt die Familien- und Tischgewohnheiten mit denen italienischer
Familien vergleichen. Bis auf den gravierenden Unterschied, dass der Franzose an sich – gerade in der Masse – viel gelassener ist als der Italiener. Zumindest ist das mein Eindruck. Die
Gelassenheit hatten wir ja schon mal bei den Hygieneregeln. Und es tut mir jetzt echt leid, das so darzustellen aber wie sonst kann man es sich erklären, dass auf der Toilette im separaten Raum
NIEEEE ein Waschbecken ist??????????????? Und trotzdem fassen sich alle ständig mehr
an als es uns reservierten Deutschen Recht ist. Auch NACH der Toilette!!! Haha..ok, ich höre auf zu lästern! Aber das mit dem Berühren ist echt ein grundlegender Unterschied: alle kleben sofort
und ohen Hemmungen an einem und ich denke als weiblicher Single hat man ständig Männer an sich. Nur wie lange ist dann die Frage ;) Gott sei Dank war das bei mir nicht der Fall und ich musste mir
nie die Frage stellen „Wie meint der oder die denn jetzt die Berührung??“. Hehe..ja, wir Deutschen sind das nicht immer gewöhnt. Und ich möchte keineswegs mit meinem Artikel irgendeine Bewertung
rüber bringen oder die weibliche Auswanderungsrate zu den Franzosen hoch treiben! Es war ein schöner Aufenthalt und es war toll all das zu sehen, alle kennen zu lernen und den Akzent öfter
zu hören und immer noch der Meinung zu sein, mir den besten Akzent gefischt zu haben ;) So, auf nach Hong Kong..jetzt bin ich echt beriet für ne Stadt. Für eine Stadt, wo dich jeder nicht aus
Nettigkeit, sondern einfach aus Platzmangel angrabscht und jeder für sich und von sich selbst übel riecht ohne dafür Käse zu brauchen. Was davon jetzt besser ist? Gar nichts. Aber: in der einen
Stadt fühle ich mich zumindest jetzt wohl, es gibt meeeeeeeeeehr Möglichkeiten, nur leider nicht so oft Natur und es gibt eine Uni, die mich will. Auf gehst..drückt mir die Daumen. Ich meld mich!
Auf zu neuen Ufern, zurück ins Abenteuer, Tschüss Deutschland und Danke für alles und danke an alle.
Besonders die, die es sich besonders zur Mühe gemacht haben mich in der letzten Woche zu sehen wie Meine Famile
(Eltern, Cousins, Onkel&Tante) inkl. wundervoller Sis Sabrina plus Julian, Möbusse, Massimo&Julia, Frauki, Kathrin&Ronnie, David&Julia, Andi&Elena,Block, Gobi, Tati,
Katha, Nadine, Heiko, Jens, Julia aus MZ und das Univolk, Jenny in Heidelberg und sorry an das ganze Nachbarvolk im Falkenweg, dem ich nicht mehr „tschüss“ sagen konnte sowie aller andrer
Verwandtschaft und sorry an alle Freunde, vor allem Freunde in Frankfurt wie Anna und Anja. Danke an alle Freunden, die ich in HK kennen gelernt habe für den Rat wie Sascha, In-sun udn
Jessica, sowie das komplette Indigo Team und ein freudiges/ weinendes Tschüss an euch. Haltet alle die Ohren steif und lasst die Haare im Wind wehen. Ihr hört von mir und kommt alle nach
HK! Die Namen sind in chronologischer Reihenfolge nach Auftauchen in der Woche georndet..keinen neid.. hehe..kussi an alle! Ihr seid alle irgendwie bei mir!
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